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Islandpferdezentrum
Zufahrtfrage weiter offen

Islandpferde auf der Weide (Symbolfoto).
Islandpferde auf der Weide (Symbolfoto). FOTO: Pixabay
Wattweiler/Webenheim. Ob Besucher künftig den Feldweg aus Webenheim für die Anfahrt zum Buchenwaldhof nutzen dürfen, bleibt unklar. Es besteht weiter Abstimmungsbedarf zwischen den Stadtverwaltungen Zweibrücken und Blieskastel. Der Zweibrücker Bauausschuss hatte im Februar einer Bebauungsplanänderung des Geländes zugestimmt, das Ehepaar Dirk und Claudia Reister einen Monat später im Merkur erklärt, Möglichkeiten wie Boxenställe, Pferdepensionsbetrieb, Tierarztpraxis, Reitshop oder Hofladen aber nicht vor 2020 umsetzen zu wollen.

Schon im Juni 2016 hatte indes Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) erklärt, mit der Blieskasteler Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (CDU) darüber reden zu wollen, ob besagter Feldweg aus Webenheim für Anlieger freigegeben werden könne, damit vom Saarland kommende Buchenwaldhof-Besucher nicht alle über den Raulstein müssen. In Wattweiler war befürchtet worden, dass das Islandpferdezentrum ein stark frequentiertes Ausflugsziel werden könnte und vor allem die Anwohner und dem starken Zusatzverkehr zu leiden hätten.

Das Gespräch hat inzwischen stattgefunden, bestätigen beide Seiten. Doch beim Ergebnis gehen die Darstellungen auseinander. Zweibrückens Stadtsprecher Heinz Braun erklärt, Faber-Wegener habe die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung ins Spiel gebracht, die allerdings Blieskastel beantragen müsse, weil der fragliche Weg auf ihrer Gemarkung liege – und die vergleichsweise teuer sei.

Blieskastels Rathaus-Chefin Faber-Wegener indes erklärt, „bei der angedachten Ausnahmegenehmigung handelt es sich nicht um eine generelle Ausnahmegenehmigung, sondern um eine fallspezifische. Dazu wollte uns die Stadt Zweibrücken die Anzahl der betroffenen Personen mitteilen. Dies ist bisher nicht erfolgt.“ Vielleicht sei es den Besuchern oder Kunden des Buchenwaldhofes zu aufwändig, mutmaßt sie. Die Stadt Blieskastel könne erst tätig werden, wenn entsprechende Anträge vorliegen.